Neues Lernen - Weiterbildung in Zeiten von Digitalisierung, Agilität & Networking

Neues Lernen - Weiterbildung in Zeiten von Digitalisierung, Agilität & Networking

Ein Podcast der DIHK-Bildungs-gGmbH

Transkript

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00:00:01: IHK, neues Lernen.

00:00:03: Ein Podcast mit mir Klaus Jürgen Deus am Auftrag der DHK Bildungs-GGBH und in dieser Podcastreihe sprechen wir über neue Wege der qualifizierten Weiterbildung.

00:00:14: also kurz kompakt praxisnah.

00:00:17: das heißt wir schauen uns an welche Weiterbildungen gibt es?

00:00:20: Und wem konkret können sie helfen?

00:00:23: heute Geht es um das Thema, wie man die Arbeit von Teams und Gruppen deutlich effizienter gestalten kann?

00:00:30: Wie man Prozesse organisiert.

00:00:32: Was kann man also tun damit man das Beste aus Diskussion- und Teamarbeit herausholt?

00:00:37: Es geht um ein Thema was immer spannender wird Facilitation Also der Begriff Manche kennen ihn, manche kennen auch nicht aber ich bin mir sicher ist es wird ein Thema sein viel wichtiger ist und viel wichtiger werden wird, als wir jemals uns das gedacht haben.

00:00:55: Ich hoffe ich habe das alles richtig erzählt.

00:00:56: Ich hab nämlich zwei Experten eingeladen.

00:00:58: Katharina Großmann Senior Consultant bei Work mit C und Dr.

00:01:05: Miriam Knöbel Partnerin bei Work.

00:01:08: Erst mal hallo!

00:01:08: Schön dass ihr da seid.

00:01:10: Wir können uns doch dußen oder?

00:01:11: Bitte.

00:01:11: Danke, dass wir hier sein dürfen.

00:01:13: Also bei Work geht es ja, Work mit Z geschrieben also um Change und um Kultur, Culture

00:01:20: Ja, Facilitation bedeutet heutzutage eigentlich, dass ich eine Gruppe halten kann.

00:01:26: Dass sich einen Raum geben kann und das sich eine Gruppen gut durch ein Prozess leite.

00:01:31: Dass ich zielführend effizient zu einer Lösung komme in einem Meeting oder im Workshop oder in einem Konflikt aber vielleicht auch.

00:01:38: Und genau mit dieser Weiterbildung wollen wir die Fähigkeiten, die es dafür braucht den Menschen näher bringen.

00:01:47: Also bei Facilitator Denkt man vielleicht in Deutschland manchmal, also habe ich auch beim allerersten Mal natürlich gedacht ist das so der gehobene der akademische Hausmeisterdienst.

00:01:59: Das ist es schon mal überhaupt gar nicht.

00:02:02: Nein!

00:02:02: Aber es ist auch mehr als Moderation oder?

00:02:05: Absolut.

00:02:06: Moderationen sind ja häufig prozessbegleitet Ja, also man hat einen klaren Auftrag und man möchte die Beteiligten zu einem sehr klaren Ergebnis führen.

00:02:16: Und bei der Facilitation geht es eher darum, Offenheit mit in den Raum zu bringen und ein Gespür zu entwickeln für die Teilnehmenden.

00:02:25: Das heißt wenn wir vielleicht eine Agenda haben und wir aber innerhalb des Meetings oder des Workshops merken das ist vielleicht gerade nicht so zielführend oder dient nicht einen Beteiligten die Offenheits zu haben den Beteiligten dafür Raum zu geben.

00:02:42: Vielleicht auch mal Dinge, die so unausgesprochen durch den Raum war, wann ansprechbar zu machen und dann eben effizienter und zielführender und auch Anschlussfähiger an einen Ergebnis zukommen?

00:02:55: Ich finde nochmal vielleicht noch ein Beispiel aus der Praxis liefern ohne dass wir jetzt ein konkretes Unternehmen nennen aber wo?

00:03:03: wie genau funktioniert das?

00:03:06: Ein Beifühl kann sein, dass wir in einem gemeinsamen Workshop sind und nicht klassisch eine Agenda durchmoderieren wie Miriam es gerade gesagt hat sondern das wir feststellen ist gibt ein Thema hinter dem Thema.

00:03:17: Und wir erkennen da irgendwie Spannungen im Raum sind und man gibt diesen Raum und nutzt quasi all das Wissen, auch die Meinungen und Bedürfnisse, die im Raum stehen.

00:03:28: Und versucht sie wirksam zusammenzubringen und den Leuten den Raum zu geben vielleicht eine ganz andere Methode zu nutzen als die, die wir uns vorher überlegt haben für diesen Workshop.

00:03:39: Versucht dann gemeinsam den Prozess so leiten zu lassen oder so zu leiten dass diese Gruppe zu einer gemeinsamen Lösung kommt und wir gar nicht irgendwie was vorgeben.

00:03:50: Diese Person, die das organisiert und leitet ist der Facilitator.

00:03:56: Genau.

00:03:57: Und warum?

00:03:59: Also vielleicht noch mal so eine Vorabfrage weil es ja auch immer spannend ist wenn es um die Weiterbildung geht.

00:04:06: kann die Person aus dem eigenen Unternehmen sein oder ist das immer jemand von außen?

00:04:10: Nein absolut!

00:04:11: Kann die aus dem eigenem Unternehmen sein?

00:04:12: und das ist unsere Überzeugung warum wir glauben dass diese Weiterbildungen für eine große Zielgruppe geeignet sind.

00:04:19: Im besten Fall bauen wir diese Kompetenz intern auf in jedem Unternehmen.

00:04:23: Jedes Unternehmen hat einen Nutzen davon, diese Gruppendynamiken zu erkennen besser durch solche Prozesse leiten zu können und das kann ein Trainer sein ,das kann ein Berater sein, das kann auch die Führungskraft sein, die sich diese Facilitation-Kompetenz aneignen möchte darin besser werden möchte um besser die Gruppen oder die Mitarbeiter leiten.

00:04:47: Es gab mal so ein Buch Rolf de Belly, so fünfzig Denkfehler.

00:04:52: Ich vermute dass das auch viel mit diesen Themen zu tun hat.

00:04:55: Dass man so ein bisschen steuert und dass man so klasse Denkfallen vielleicht übergeht.

00:05:02: Häufig gehen wir ja mit einer gewissen Annahme oder aber auch eine Zuschreibung in einem Workshop-Konstrukt oder auch in einen Meeting.

00:05:10: Ich wurde vor ganz vielen Jahren mal zur Business-Trainerin ausgebildet.

00:05:14: So, und da wurde mir beigebracht ein On-Minute-Konzept also wirklich einen Feinkonzept für die ausgewählte Zeit an Stunden mit den Personenkreis zu erstellen.

00:05:25: Und darin hat man sich dann auch wirklich gebetsmühlenartig dran gehalten ja?

00:05:29: Dann hat man immer geguckt okay bin ich noch in der Zeit jetzt kommt die nächste Methode die nächste Übung die nächste Aufgabe.

00:05:35: und der Unterschied genau jetzt zum Facilitator ist auch mit einem Feinkonzept in so einen Tag zu gehen, aber das Rüstzeug zu haben sich auf alle Eventualitäten die mir möglicherweise innerhalb dieser Zeitfenster begegnen könnten eingestellt zu sein.

00:05:53: So anpassungsfähig zu sein dass man trotzdem diese Gruppe durch diesen Prozess führt und immer aber darauf gewappnet ist, dass es doch anders kommen kann als es geplant wurde.

00:06:03: Und dadurch senken wir nämlich Zuschreibungen und Annahmen womit wir häufig arbeiten Und wir programmieren uns im Gehirn quasi um, offener in solche Teamkonsolationen einfach reinzugehen und darauf vorbereitet zu sein, egal was kommt.

00:06:20: Ich kann den Prozess steuern weil ich persönlich ein offenes Mindset habe und ich eigentlich nur dafür da bin die Gruppe zu leiten, um effizient zu einem Ergebnis zu kommen.

00:06:29: Weil um mal ehrlich zu sein knackig aus wie vielen Meetings gehen mir heutzutage raus und fragen uns am Ende Und was haben wir jetzt eigentlich heute geschafft?

00:06:38: Was ist jetzt das Ergebnis?

00:06:40: Also ihr sprecht mir tatsächlich aus der Seele.

00:06:43: Ich hätte mir solche Personen in meiner ganzen Arbeit gewünscht, auch bei jeder Präsentation bei einem Medienunternehmen mir das gewünschte weil ich kenne mich ein bisschen mit kreativen Prozessen aus und wenn ich das aber mit Leuten besprechen will weiß ich ja nicht wo ich lande.

00:07:03: Ja also ich sage immer wenn man etwas Neues sucht muss man bereit sein auf etwas zu treffen, was man nicht kennt.

00:07:09: Also kannst du das nicht planen und du kannst nicht immer die Zeit oder die Schritte planen wie dahin gehst.

00:07:15: Und das ist genau wie ihr das beschrieben habt oft das Problem.

00:07:18: ich gehe da rein so was präsentieren und sagen ja wir müssen aber das und dass.

00:07:21: Ich sage mir müssen doch einmal zuhören So und da hätte ich mich eigentlich immer gerne gewünscht einerseits selber die Fähigkeit zu haben Wie gehe ich mit diesen Stress-Situationen um?

00:07:31: Weil ich bin derjenige, der was präsentieren möchte.

00:07:34: Die reagiere nicht so wie ich will und weiß nicht, wie ich die steuere Und die wissen nicht, wieso mit mir umgehen?

00:07:41: Rückblickend habe Ich immer gedacht es wäre doch schön wenn irgendeine Person Es schafft solche situationen zu leiten zu lenken Ja wie in einer verhandlung beiden seiten überhaupt mal zuzuhören und du weißt nicht genau Wo ist dann wirklich auch immer landet.

00:07:59: Und genau darum geht es, diese Dynamiken vielleicht auch zu erkennen und da offen reinzugehen.

00:08:06: Auch nicht bewertend reinzugehnen.

00:08:08: Nicht mit zu vielen Impulsen reinzugehn sondern wirklich zu spiegeln was passiert hier gerade?

00:08:14: Was erlebe ich?

00:08:15: Was nehme ich wahr?

00:08:16: Diese Menschen dann durch diesen Prozess zu leiten Und das ist auch Teil dieser Befähigung, die wir da durchführen wollen mit gewissen Interventionsmöglichkeiten.

00:08:30: Anhaltspunkten, woran erkenne ich vielleicht auch gewisse Muster bei mir selber.

00:08:34: Du hast das gerade angesprochen.

00:08:35: so dann geht man vielleicht nervös weil mein jetzt grade nicht weiß oh wie gehe ich denn jetzt mit der Situation um?

00:08:39: genau das wollen wir halt üben.

00:08:41: ja also dass du dazu dafür besser gewacknet bist wie ich in solchen situationen dann mit so einem konflikt der vielleicht auch aufkommt oder gerangelt vielleicht umgehen oder auch stille.

00:08:52: Also es gibt ja auch genau das andere, dass wir manchmal viel schwieriger händeln können und ich auf einmal von der Gruppe sitze und gar keiner sagt was.

00:09:00: Was mache ich?

00:09:00: Mit welcher Haltung gehe ich da rein?

00:09:02: Man neigt dazu dann schnell einzugreifen, schnell irgendwie einen Impuls noch mal darzuladen sich nochmal zu erklären.

00:09:08: Das ist nicht die Haltung, die ein Facilitator in einer Stelle mitbringen sollte sondern tatsächlich das auch auszuhalten.

00:09:16: Was mach' ich denn wenn es jetzt

00:09:18: ruhig wird?

00:09:21: Also ich kann einen extremen Gutstille aushalten, weil wir Menschen neigen einfach dazu dass wir uns gerne mitteilen wollen und irgendeiner fängt immer an zu reden.

00:09:31: Ich habe nur für mich das Credo – ich bin es nicht!

00:09:34: Ja?

00:09:35: Und manchmal wenn's dann trotzdem noch ein bisschen ruckelt oder hakt, dann nade ich auch mal gemeinsam einen Dimiterebene zu betreten.

00:09:44: Mein Konzept gibt eigentlich gerade das her.

00:09:46: Aus dem Grund habe ich euch jetzt gerade die Fragestellung mitgegeben oder diese Aufgabe und die führt uns im besten Fall zu diesem Ziel.

00:09:57: Und trotzdem merke ich gerade, das resoniert nicht mit euch oder da steht noch irgendwas im Weg.

00:10:02: es traut sich vielleicht auch jemand gerade keine Frage zu stellen und dann bespreche ich das und dann erkläre ich einmal auf der Metaebene warum ich diese Übung gewählt habe Und ich habe aber durch die Methodenvielfalt dieser Weiterbildung zum Facilitator auch die Möglichkeit, dass ich noch ein paar andere Karten vorhanden habe.

00:10:19: Die ich dann präsentieren kann als Alternative und dann kann ich ja schon über Reaktionen der Beteiligten bemerken, das vielleicht jetzt die Methode, die bessere ist und die zielführende um eben zum Ergebnis zu kommen.

00:10:35: Ich glaube, das ist die Magie von Facilitation!

00:10:38: Sehr spannend, aber ihr geh jetzt mal strukturiert euch meine Fragen durch.

00:10:43: Natürlich... Ich verstehe das ist das aber schon sehr anstrengend weil wenn man sich vorbereitet dann bereitet man sich eben auch vor und das ist ja auch eine Stütze.

00:10:54: wo gehe ich die Reise hin?

00:10:58: Ich habe jetzt schonmal für mich gelernt weil ich es mir selber vornehme zuzuhören und ein bisschen zu reagieren was machen sie da?

00:11:07: Aber das ist natürlich nicht immer einfach, weil wenn ich zuhöre und merke, ich müsste jetzt reagieren.

00:11:12: Dann überlegt man direkt so wie was kann ich denn tun?

00:11:16: Also ich frage jetzt nochmal aber wirklich so Was ist eure Erfahrung?

00:11:20: Was verbessert sich?

00:11:21: Denn wenn jemand dieses Thema Facilitation in einer Gruppunternehmen unternehmt Wie zeigt sich das an den Ergebnissen?

00:11:32: also Ich bin der festen Überzeugung dass dadurch Workshops oder Meetings vor allem effizienter sein können.

00:11:37: Wir vor allem mehr Wissen abrufen, also auch das ist ja heute klassisch so, dass es vielleicht die Menschen gibt, die viel reden in Meetings und die, die wenig reden.

00:11:48: Und eine Aufgabe der Facilitation ist wirklich alle mit einzubeziehen und eben auch das was ich mit Dynamiken meine zu erkennen.

00:11:56: Da sitzt aber jetzt jemand schon eine halbe Stunde still in der Ecke.

00:11:59: Also da vielleicht auch hinzugucken und diese Menschen mit einzubeziehen Und vor allem wirksamer.

00:12:05: Also Wirksamkeit ist für mich immer so ein Kernbegriff, das kann vielleicht auch mit einer klassischen Moderation oder in einem irgendwie nur runter geratteten Update-Meeting natürlich auch eine gewisse Wirksamheit haben wenn da was das Ziel ist.

00:12:16: aber es geht ja vor allem auch darum gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten und zu sagen wie sind denn die nächsten Schritte?

00:12:22: Was ist ganz klar als nächstes zu tun?

00:12:24: und dass auch immer wieder abzuspielen eigentlich bei jedem Punkt über den wir reden und immer wieder darauf einzugehen, dass ist glaube ich das was Facilitation noch mal verstärken kann oder verbessern kann.

00:12:37: Meine mein Gefühl ist wenn ich das so höre... Das wäre ja etwas was eigentlich jedem helfen sollte.

00:12:44: deswegen ist meine Frage Was sind die Zielgruppe welche Unternehmen?

00:12:48: Oder welche Personengruppen sind da besonders sag ich mal auf diese könnte man sich fokussieren Ist ein bisschen schwer weil Ich habe das Gefühl das ist so eine Softskill der jedem helfen würde.

00:12:59: Aber was ist so eure Erfangen aus der Praxis?

00:13:01: Ist es eher für große Projekte oder für kleine Projekten, oder ist das für das wöchentliche... Wo wird es tatsächlich in der Prax meistens genutzt.

00:13:10: Also meine klare Antwort wäre jetzt an der Stelle, dass es ganzheitlich einzusetzen und überall.

00:13:16: also gehen wir mal davon aus.

00:13:18: Eine Organisation besteht immer aus vielen verschiedenen Menschen weil einer alleine es nicht schafft ja und immer in solchen Situationen wo Menschen miteinander Begegnung treten, kommuniziert wird und Dinge besprochen werden vorangetrieben werden wollen.

00:13:32: Da macht es einfach Sinn!

00:13:34: Und du hast gerade das Thema Softskill angesprochen.

00:13:37: ich würde vielleicht noch schärfer betonen dass ist die Zukunftskompetenz um Effizienz in Unternehmen zu bringen wir werden immer schneller und jeder transformiert sich eigentlich auch heutzutage und der Vorteil von Facilitation Steuerungsmechanismen mit reinzubringen, um Endloschleifen zu durchbrechen und vielleicht auch nicht nur die lauten Zuwort kommen zu lassen sondern eben auch die Leisen wie Katharina gerade schon sagte oder ganz wichtig immer wieder das Ziel im Auge zu haben um Orientierung zu geben.

00:14:12: Ich finde das total spannend.

00:14:14: Ich meine, ich merke das ja immer wenn ich selber Themen bespreche oder auch leite und versuche es sich jetzt zuzuhören.

00:14:19: aber es gibt auch Themen die mich mehr ansprechen als andere ist ja ganz normal.

00:14:23: Aber überlege schon immer wo kann ich das übernehmen?

00:14:26: Weil ich behaupte Humorintelligence is a future skill, aber nein!

00:14:28: Aber Facilitation ist wirklich faszinierend.

00:14:32: Ihr habt das mit der IAK Essen gemeinsam entwickelt?

00:14:36: Welches Unternehmen würde es sagen?

00:14:37: Mach du das mal oder schicken wir die Person mal dahin.

00:14:41: Gibt es da Bereiche im Unternehmen, gibt es besonders dafür vorgesehen oder besonders interessant sind?

00:14:48: Vorgesehen würde ich sagen nein.

00:14:49: Ich glaube, wir haben eingangs auch darüber gesprochen dass jetzt Facilitation noch nicht so bekannt ist.

00:14:55: in unserem Umfeld ist es schon sehr bekannt.

00:14:58: ja Wir sind Berater und Trainerinnen Da ist es schon begriff.

00:15:01: Deswegen würde ich mal vermuten, dass wenn wir jetzt auf die Unternehmen zugehen, das in erster Linie wahrscheinlich immer die kommen würden, die in irgendeiner Form mit Veränderungen, mit viel Moderation heute und mit viel Trainings weiter Entwicklung zu tun haben.

00:15:17: Aber grundsätzlich sind wir der festen Überzeugung, dass das ein Skill ist, der weiter reicht über Beratung Coaching Training hinaus.

00:15:28: aber das sind wahrscheinlich würde ich mal sagen, die am ehesten darauf anspringen.

00:15:32: Genau

00:15:33: aber es könnten auch selbstständige Trainer und Trainerinnen sein.

00:15:36: dann die Weiterbildung eingehen.

00:15:39: also ich finde das denke ich auch weil die Leute die einzeln mit Gruppen arbeiten diese Fähigkeit noch weiter schulst.

00:15:47: Das hilft dir natürlich in deiner Arbeit um dein Wissen auch möglichst gut zu vermitteln.

00:15:53: Vielleicht ist dass auch der nächste Qualitätsstandard von Gruppenprozess liken.

00:16:00: Wenn das vielleicht mal kommen würde, früher war es eben der Business Trainer und dann war man gewappnet zur Gruppenmoderation und vielleicht ist aber der nächste Step so das Sahnehäubchen obendrauf dass eben der Goldstandards Facilitation wert?

00:16:15: Würde ich mir wünschen!

00:16:16: Wir würden auch nicht mehr wünscht wenn solche Team Prozesse einfach noch ein bisschen loser, weil ich finde es braucht auch Reibung.

00:16:25: Es geht auch darum Reibungen auszuhalten.

00:16:28: Das kenne ich aus Kreativprozessen aber Ich möchte es wäre schön wenn am Ende wirklich ein wirklich optimiertes effizienteres Ergebnis rauskommt.

00:16:37: Gehen wir mal auf den Lehrgang.

00:16:39: Wie hab' ich mir so einen Lehrgang vorzustellen?

00:16:41: Was sind die Grundlagen und Methoden?

00:16:44: Über welchen Zeitraum erstreckt sich das?

00:16:48: Also Grundlagen, Methoden.

00:16:50: Es ist schon vielfältig aber ich glaube die Basis von allem und das hast du vorhin in so einem Nebensatz angesprochen, ist auch vor allem die Haltung mit der wir da reingehen.

00:16:58: Das heißt wir lernen ganz viel über uns selber.

00:17:01: also was sind... Ich habe es gerade auch so nebenbei gesagt was sind eigene Muster?

00:17:06: ja woran erkenne ich dass ich jetzt vielleicht gerade unsicher bin.

00:17:08: wie gehe ich damit um?

00:17:10: Wo kommt das her?

00:17:11: Wie trete ich auf?

00:17:12: Ja also wie wirke ich auch auf andere.

00:17:15: Was sagt Körpersprache auch aus?

00:17:17: Darüber werden wir viel sprechen über die eigenen Werte, also so ein bisschen einen eigenen Wertekompass, Facilitation-Kompass entwickeln für sich selber.

00:17:25: Wie möchte ich eigentlich mit welcher Haltung ... Und welchen Glaubenssatz möchte ich in solchen Gruppendynamiken gehen und solche Prozesse gehen.

00:17:32: Wir werden aber auch mit ganz vielfältigen Methoden arbeiten, ja?

00:17:35: Wir haben LEGO Series Play mit drin, wir haben Flip-Chart Design mit drin... ...wir haben Storyboards mit drin und so die klassischen verschiedenen Kreativtechniken also von Crazy Aid über... Kopfstandmethode, keine Ahnung.

00:17:50: Also ganz viele verschiedene Sachen.

00:17:52: Man könnte das auch strecken über mehrere Monate aber das heißt man hat wirklich tageweise Module mit entsprechenden Schwerpunkten wo wir uns dann durch die verschiedenen Themen hangeln bevor wir dann nochmal einen digitalen Tag machen weil natürlich auch digitale Tools eine große Rolle spielen in der Facilitation.

00:18:09: deswegen ist ein digitaler Tag auf jeden Fall dabei um auch da nochmal verschiedene Methoden und auch wirklich Werkzeuge an die Hand zu bekommen

00:18:19: sind Themen im eigenen Unternehmen einen Ansatzpunkt, der auch in dem Lehrgang aufgegriffen wird.

00:18:27: Also können die Teilnehmer, Teilnehmerinnen mit ihren eigenen Unternehmensproblemen dann reingehen und praktisch überlegen wie könnten wir denn dieses Thema diese Diskussion, diese Teamrunde knacken oder noch effizienter eben leiten oder führen?

00:18:41: Ja

00:18:41: super guter Punkt den du ansprichst natürlich umso mehr Use Cases, umso echter und nahbarer wird es.

00:18:49: Dadurch können wir natürlich die Anschlussfähigkeit in Lerntransfer auch nochmal verstetigen und erhöhen, die sechzig Lehrstunden sind eben genau dafür da.

00:18:59: Natürlich wird's viel Theorie geben aber wir wollen uns auch umso mehr im Praktischen umsetzen.

00:19:04: und am Ende geht jeder Teilnehmende mit seinem eigenen Workshop-Konzept aus dieser Weiterbildung.

00:19:12: Wie gearteten Formen einen Abschluss?

00:19:14: Gibt es eine Abschlussarbeit, wie habe ich mir das vorzustellen.

00:19:17: Ja also die Teilnehmenden werden über den Zeitraum der Module schon ihre Projektarbeit vorbereiten und da geht's genau darum dass sie einmal ein eigenes Workshop Konzept entwerfen müssen und auch beschreiben.

00:19:33: so mit welcher Haltung gehe ich da rein?

00:19:34: was sind eigentlich meine Ansätze, meine Glaubenssätze?

00:19:40: Abschlusstag, wenn wir zusammenkommen, dann wird quasi eine Sequenz aus dieser Projektarbeit durchgeführt.

00:19:47: Also wirklich live durchgefügt und

00:19:49: ja... Ich kenne mich auch aus der Arbeit.

00:19:51: Man unterschätzt immer Proben und lässt einfach machen, wie sie ins Machen kommen!

00:19:56: Die Zukunft von Facilation, Facilitation im Unternehmen in der Unternehmenswelt – Wie seht ihr das?

00:20:02: Wo geht die Reise in Zukunft hin?

00:20:04: Weil ich mir wünschte, was spielen da.

00:20:06: Dann geht die Reise für mich dahin, dass jede Abteilung über mindestens einen Facilitator verfügt.

00:20:13: Vielen Dank!

00:20:16: Dadurch einfach effizientere Entscheidungsprozesse unterstützt werden, dass die Zusammenarbeit wirklich gut gesteuert wird.

00:20:25: Immer mit einer tollen Haltung dahinter.

00:20:28: Wenig Angstkultur höhere psychologische Sicherheit im Unternehmen dadurch auch gefördert wird gerade in Zeiten von Umbrüchen, die wir jetzt immer haben werden egal wann und wo ist es genau dann hilfreich in solchen Momenten von Veränderungsprozessen Orientierung bekommen zu können.

00:20:49: Und ich glaube, wenn es so richtig ein Highlight werden dürfte dann geht keiner mehr aus einem schlecht geführten Meeting raus.

00:20:59: Katarina?

00:21:00: Ja plus eins würde ich in unserer Sprache sagen.

00:21:05: Ich bin auch der festen Überzeugung dass das einer der Zukunftskills ist um das aufzugreifen und Ich glaube, dass sicherlich einer Pro-Team pro Abteilung total hilfreich ist und das es aber gar nicht nur für die Workshops hilfreich ist.

00:21:22: Sondern dass da gerade die Haltung, die wir damit vermitteln in die Kompetenzen, die auf den Weg geben welche sind, wie wir in unserem Verständnis Culture & Change is das was uns am Ende zunehmend wettbewerbsfähiger macht als Unternehmen, dass wir das damit super unterstützen.

00:21:38: Ja, bin ich der festen Überzeugung dass das zunehmend Thema sein wird.

00:21:41: Dass ganz viele Leute machen sollten werden und damit ganz vielen tollen weiteren Kompetenzen rausgehen können.

00:21:49: Erst mal vielen vielen Dank also an all unsere Zuhörer zuhören.

00:21:53: Also wer das Gefühl hat dieses Thema Facilitator ist ein riesen Zukunftsthema für mich und mein Unternehmen Und ihr habt Interesse an dieser Weiterbildung.

00:22:05: also mehr Infos findet ihr wie immer auf den Seiten Eurer IAK auf den Seiten der DRK Bildungs-GGBH oder einfach ISA fragen, die smarte Weiterbildungsassistentin.

00:22:16: IAK Neues Lernen.

00:22:18: Katharina Meeryam vielen Dank!

Über diesen Podcast

Die neue IHK-Podcast-Reihe: "Neues Lernen - Weiterbildung in Zeiten von Digitalisierung, Agilität, Networking & Co."

Wo liegen Potenziale und Chancen im "Neuen Lernen"? Worauf setzen Unternehmen in der Praxis? Welche Herausforderungen birgt die digitale Welt?

Die Podcastreihe „Neues Lernen“ der DIHK-Bildungs-gGmbH gibt wertvolle Antworten auf die Fragen zum Thema Digitalisierung, Agilität & Networking.
Durch die Podcastreihe führt "Knacki" Klaus-Jürgen Deuser, Keynote-Speaker und Unternehmer.

von und mit DIHK-Bildungs-gGmbH

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